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Auswertung · aktueller Produktionstag
Je Maschine gelten die bestätigten aktiven Schichten und Arbeitstage. Die Auslastung nutzt nur die bisher verstrichene Sollzeit; bei Datenlücken bleibt sie offen. Kosten-, Kapazitäts- und DB-Werte bewerten erfasste Warte-/Idlezeit getrennt und sind keine belegten Einsparungen. Der datierte Produktionstag beginnt mit der ersten Betriebsschicht.
ⓘ Berechnungsgrundlagen, Zeitbasis und verwendete Stundensätze
Die Kennzahlen gelten für den datierten Produktionstag ab Beginn der ersten aktiven Betriebsschicht bis zum gleichen Zeitpunkt am Folgetag. Vor Schichtbeginn wird der vorherige Produktionstag ausgewertet. Es gelten Betriebszeitzone, aktive 1/2/3-Schichten und Arbeitstage aus Setup → Schichten; bestätigte Maschinenpläne haben Vorrang. Geplante Pausen werden abgezogen.
Die Zeitwerte sind aufsummierte Maschinenstunden, keine Dauer einer einzelnen Schicht und keine Mitarbeiterstunden. Beispiel: fünf ausgewertete Maschinen mit je 5:45 Netto-Sollzeit ergeben 28:45 Stunden. Signaltest und unbestätigte Pläne werden nicht in die Zeitsummen aufgenommen. Maschinen mit Datenlücken bleiben enthalten; ihre Lücken sind ausdrücklich ausgewiesen.
Grundlage sind empfangene, zugeordnete Maschinenzustände und deren Zeitstempel. Ein Zustand gilt bis zum nächsten Zustandswechsel; fehlende Zustandsdaten werden als Datenlücke behandelt. „Produktion“ ist gemeldeter Maschinenlauf, kein Beleg für Gutteile. Warten/Fertig können auch notwendiges Rüsten, Umspannen oder geplante Abläufe enthalten; ihre Vermeidbarkeit wird nicht automatisch erkannt.
Kontrollrechnung: Produktion + Warten/Alarm + Fertig/Idle + Datenlücke ≈ Sollzeit bisher. Kleine Abweichungen durch sekundengenaue Rundung sind möglich. Produktion in Pausen und außerhalb der Schichten steht zusätzlich und wird nicht in diese Sollzeit oder Auslastung eingerechnet. Bezahlte Pausen ändern die bezahlte Planzeit, nicht die Maschinen-Sollzeit.
Euro-Werte: aktueller Rechenweg je Maschine
Bewertete Zeit = Warten/Alarm + Fertig/Idle innerhalb der bisher verstrichenen Netto-Schichten. Je Maschine: Zeit in Stunden × hinterlegter Stundensatz. Anschließend werden die Beträge summiert. Die Sätze stammen aus Setup → Maschinen. Ein fehlender oder mit 0 hinterlegter Satz geht mit 0 ein; 0,00 € bedeutet daher nicht automatisch, dass kein Aufwand entstanden ist.
Die drei Euro-Werte betrachten dieselbe Zeit aus verschiedenen Blickwinkeln und dürfen nicht addiert werden. Kapazitätswert und Deckungsbeitrag sind Bewertungsannahmen, keine realisierten Verluste oder nachgewiesenen Einsparungen. Nicht jede Warte-/Idlezeit ist vermeidbar; Datenlücken werden nicht bewertet. Gerundete Einzelbeträge können um Cent von der erst am Ende gerundeten Gesamtsumme abweichen.
„Basis hinterlegt“ beim ROI bedeutet nur: Im Setup steht eine Basis-Wartezeit ungleich 0. Die Anzeige bestätigt weder eine fachliche Freigabe noch eine Amortisation. Dafür braucht es einen belastbaren Vorher-/Nachher-Vergleich. Der Zeitraum in der unteren Sollzeit-Analyse ändert die obere Tagesauswertung nicht. Schichtpläne und Stundensätze werden aus der aktuellen Konfiguration gelesen; Änderungen können neu berechnete historische Werte beeinflussen.
Abrüsten, Rüsten und Übergangszeit
Ein Fertigsignal startet die erlaubte Übergangszeit: Abrüsten + Rüsten. Sie endet beim nächsten Produktionsstart. Pausen und schichtfreie Zeit zählen nicht mit. Überschreitung bedeutet Klärungsbedarf, keine nachgewiesene Untätigkeit. Je Maschine gilt die Auswahl unter Setup → Maschinen: geschätzte oder reelle Rüstzeit. Schätzwerte gelten pro Rüstvorgang. Ohne Messdaten bleibt die reelle Rüstzeit offen; es wird kein Schätzwert als Messung ausgegeben.
ⓘ Wie wird daraus später reale Rüstzeit?
Geplant: bestätigter Auftrags-/Rüstbeginn am ERP-Leitstand → tatsächlicher Produktionsstart derselben Maschine und desselben Auftrags. Ein F2-Klick allein genügt nicht; die Buchung muss erfolgreich bestätigt sein. Je Aufspannung/Rüstvorgang braucht es eine eigene Zuordnung. Gesamtdauer und Nettozeit innerhalb der Schichten ohne geplante Pausen sollen getrennt angezeigt werden. Unterbrechungen und Datenlücken müssen kenntlich bleiben. Die Grundlage „Reelle Rüstzeit“ ist bereits auswählbar. Bis die Datenanbindung steht, erscheint „Noch keine Messdaten“.
Aktueller Handlungsbedarf
Quittieren bedeutet „gesehen“. Die gezeigte Wartezeit zählt nur innerhalb der bestätigten Schichten dieses Produktionstags. Quittieren beendet den Fall nicht; dafür muss die Maschine einen auflösenden Zustand melden.
Aktuell eingebuchte Bediener
Echte Check-ins aus dem Bediener-Terminal – unabhängig vom geplanten Schichtplan.
Während geplanter Pausen und außerhalb der Schichten bleiben die schichtbezogenen Zeiten stehen. Eine erfolgreiche Neuberechnung muss daher nicht zu anderen Zahlen führen.
Maschinen · bestätigte Schichten im Produktionstag
Wartefälle · Historie
Letzte abgeschlossene Fälle, auch aus früheren Tagen. Die Dauer ist die gesamte Kalenderdauer eines Falls und wird nicht als heutige Schichtsumme addiert.
